Abschiedskonzert 2016

 

Samstag, 17. Dezember 2016
19 Uhr
Stadtkirche St. Dionysius, Rheine

 

J. S. Bach - Weihnachtsoratorium
Kantaten 1–3

 

Kammerchor Rheine
Göttinger Barockorchester

***Abschiedskonzert***

Aktuelles in Kürze.

08.12.2016
Vorverkauf läuft!
„Jauchzet, frohlocket!“, klingt es wieder allen Orts – der Kammerchor Rheine ist vollständig und wohlbehalten von seinem Probenwochenende in „GMHütte“ zurückgekehrt. Nach fünf intensiven Detail-Proben in nicht einmal 36 Stunden steht das Bach’sche „Weihnachtsoratorium“ auf Abruf zum Konzert bereit. Doch auch der Spaß kam in diesen Tagen nicht zu kurz: Für die mit Spannung erwartete (interne) Abschiedsparty wurden einige teils altbekannte Hits (neu) einstudiert. Von Brahms über Prima bis Dowland haben die Sängerinnen und Sänger ein kleines „anderes“ Zusatzprogramm auf die Beine gestellt, mit dem sie sich und ihre Gäste ein letztes Mal verwöhnen wollen.

23.11.2016
Proben-"Aus-Zeit" in GMHütte
Am kommenden Wochenende nehmen sich die Mitglieder des Kammerchor Rheine eine kleine "Auszeit" vom Alltag. Wir reisen zu einem intensiven Probenwochenende ins Forum Artium nach GMHütte. Wie schon in früheren Jahren wird von früh bis spät geprobt, gelacht, geschnackt und gefeiert – ein letztes Mal Geselligkeit genießen pur! In der Wochenendeausgabe der MV wird (hoffentlich ...) auch ein großes Artikel zu unseren Solisten zu finden sein ...

06.11.2016
Der Vorverkauf für das Abschiedskonzert hat begonnen!
Seit Ende Oktober läuft nun der Kartenverkauf für unser allerletztes Konzert! Wie gewohnt erhalten Sie unsere Konzerttickets bei der Buchhandlung Eckers, beim Verkehrsverein und in der Stadtbibliothek Rheine – und natürlich bei allen Mitgliedern des Kammerchors!! Erwachsene zahlen 18 Euro, mit Ermäßigung kostet die Karte 12 Euro (ggf. + VVK).Wir freuen uns auf Sie!

05.10.2016
Der Blick nach vorn
Und weiter geht es in den Vorbereitungen ... Anzeigen für das Programmheft werden eingeholt ... an verschiedenster Stelle werden Satzkorrekturen vorgenommen und Schönheitsfehler beseitigt ... Das Layout der letzten konzertbegleitenden Unterlagen (Plakat ... Postkarte ... Eintrittskarte ... Programmheft) wird dem einen oder der anderen Rheinenser/in vielleicht bekannt vorkommen ;-)

03.09.2016
Probenstart zum großen Finale
Mit Septemberbeginn ist der Kammerchor in seine allerletzte Probenzeit gestartet. Nach großer Wiedersehensfreude - die meisten hatten sich seit dem vergangenen Konzert im November 2015 nicht mehr gesehen - gab es ein ausführliches Einsingen, um die einzelnen Stimmen wieder an den gemeinsamen Klang zu gewöhnen. Mit "Herrscher des Himmels" ging es dann auch gleich in die Vollen ... Weihnachtsmusik im Spätsommer. Wenngleich der Abschiedsschmerz immer mitklingt – es tut gut, endlich wieder in gewohnter Gemeinschaft zu proben!

14.01.2016
Abschiedskonzert
„Jauchzet, frohlocket!“ Mit diesem wohlbekannten Ruf aus der ersten Kantate des Bach‘schen Weihnachtsoratoriums verabschiedet sich der Kammerchor Rheine e. V. im Dezember 2016 aus der Rheiner Musikszene. Das liebevoll „W. O.“ titulierte Oratorium wurde vom Kammerchor bereits 1985 als sein erstes oratorisches Werk mit Orchesterbegleitung aufgeführt. Nach 33 Jahren Chorarbeit schließt sich nun der Kreis: Martin Henning leitet seinen Kammerchor und das befreundete Göttinger Barockorchester ein letztes Mal zum Schlusschor „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen!“.

09.11.2015
Ein wahrhaft "paradiesischer" Abend
Welch eine bewegende Atmosphäre ... Wir danken dem Rheiner Publikum für einen wundervollen Konzertabend!!

06.11.2015
Konstantin Ingenpaß, Bariton
Konstantin Ingenpaß begann seinen musikalischen Werdegang zunächst am Klavier, bevor er schließlich seine Leidenschaft im Gesang fand. Er sammelte wertvolle Erfahrungen im Jugendkammerchor Versmold, mit dem er bei zahlreichen Wettbewerben und Konzerttourneen durch ganz Europa zu hören war. Seit dem Alter von 16 Jahren nahm er zusätzlich auch privaten Gesangsunterricht und wurde Preisträger des Wettbewerbes „Jugend musiziert“. 
Im Jahr 2009 nahm er ein Jungstudium an der Hochschule für Musik Detmold auf.  Nach dem Abitur führte er seine Ausbildung bei Prof. Gerhild Romberger im Hauptstudium fort.
 Er trat u. a. als Papageno in einer Produktion am Landestheater Detmold und als Tarquinius in Brittens „Rape of Lucretia“ auf. Wichtige musikalische Impulse erhielt er u. a. von Thomas Quasthoff, der Vokalakademie Berlin und im Amsterdam Barock Chor unter der Leitung von Ton Koopmann.

04.11.2015
Stimmsitz und zerrissene Jeans
Die Anfahrt ist länger als gewöhnlich, die Parkplatzsuche umständlicher und die Suche nach dem Probenort deutlich verzweifelter, als es bei Kammerchor-Proben sonst üblich ist. Wir sind in Dortmund, um mit dem Jugendkonzertchor unsere einzige gemeinsame Probe (von der Generalprobe einmal abgesehen) abzuhalten. Wie wir aus der umwerfenden Erfahrung aus dem letzten Jahr wissen, wird dies jedoch kein Problem darstellen. Die Jugendlichen sind perfekt vorbereitet, wir werden uns mischen und miteinander singen, als täten wir dies jede Woche.
Gott sei Dank läuft uns, als wir eine Minute vor Probenbeginn noch immer durch Dortmunds Innenstadt hetzen, der Sohn unseres Chorleiters über den Weg, der hier zu Hause ist. Im ersten Stock der örtlichen Handwerkskammer werden wir also mit rund 90 „Mann“ unser Konzertprogramm erarbeiten. Das Einsingen übernimmt Felix Heitmann, der Chorleiter der Dortmunder. Mit weit ausholenden Gesten und für den Kammerchor ganz ungewohnten, aber höchst effizienten Übungen bringt er unsere Stimmbänder auf Touren. Wir arbeiten an Stimmsitz und Randstimme, dann übernimmt Martin Henning das Zepter.
Und es ist, wie erwartet: Die jungen Stimmen der Gastgeber ergeben zusammen mit den unseren einen vollen, konzertreifen Klang. Der Kammerchor ist im ersten Teil ein wenig im Vorteil, da wir Martin Hennings Interpretation von Faurés „Requiem“ bereits kennen. Doch auch die Jugendlichen sind mit voller Konzentration dabei und kommen mühelos mit Martin Hennings hohem Arbeitstempo mit. Spannend wird es, als einer der jungen Bassisten aus Dortmund den Solopart in Faurés „Libera me“ übernimmt. Doch ohne jede Scheu präsentiert der junge Mann ganz selbstverständlich sein Können  – und erhält nach dem Stück einen Sonderapplaus.
In der Pause nach zwei Stunden Probe trennen sich die Welten kurzzeitig. Während die Kammerchörler Entspannung und frische Luft suchen, drängen sich die Mädels vom Jugendkonzertchor, teils in „destroyed looking“ Jeans, mit ihren Schminkutensilien vor den Spiegeln der Örtlichkeiten. Ein paar Jungs scharen sich um das Klavier, einer bearbeitet leidenschaftlich die Tasten, die anderen singen gekonnt einen Song aus den Charts dazu.
Die zweite Runde geht an Felix Heitmann, er probt mit uns Faurés „Cantique de Jean Racine“. Auch das französische Stück ist kein Problem für die teils sehr jungen Sängerinnen und Sänger. Wir vom Kammerchor müssen uns in einigen wenigen Details ein bisschen umstellen – aber nach insgesamt vier Stunden Probenarbeit steht das Programm: Das Konzert kann definitiv kommen!
„In Paradisum“ mit dem Kammerchor Rheine und dem Jugendkonzertchor Dortmund startet am Sonntag, 8.11.2015 um 18 Uhr in der Stadtkirche St. Dionysius. Als Solisten treten Anna-Sophie Brosig (Sopran), Konstantin Ingenpaß (Bariton), Martin Henning (Orgel) und Ulrich Pakusch (Orgel) auf. Begleitet wird der Chor von der Sinfonietta Westfalica.

31.10.2015
Anna-Sophie Brosig
Anna-Sophie Brosig studierte von 2010 bis 2014 bei Prof. Annette Koch an der Musikhochschule Münster. Seit Oktober 2014 arbeitet sie an ihrem Master im Opernfach an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Susan Anthony. Sie erhält hier außerdem Unterricht bei Prof. Manuel Lange (Lied). Während ihres Studiums singt Anna-Sophie Brosig bereits verschiedene Solopartien im Konzertfach und konzertiert solistisch im Opern- und Liedfach bei diversen Anlässen in Deutschland und im Ausland. Konzertreisen führten sie bisher nach Italien, Griechenland, Montenegro, Schweden und in die Niederlande. Auch zeitgenössische Musik ist in ihrem Repertoire enthalten. Die Vertonung der Aichinger- und Droste-Gedichte (M. Bonitz) mit Anna-Sophie Brosig erscheint Ende 2015 auf CD, weitere Studioaufnahmen sind für 2016 geplant. Sie ist außerdem als Chorleiterin, Stimmbildnerin für Kinder und Jugendliche und Gesangslehrerin tätig.

20.10.2015
Jugend-Konzertchor der Chorakademie Dortmund – Teil 2
Seit seiner Gründung im Jahr 2012 erlebte das junge Ensemble einen rasanten Aufstieg und konnte sein herausragendes Niveau sowie seine Wettbewerbsfähigkeit auch unlängst beim 6. Erwitter Kinder- und Jugendchorwettbewerb unter Beweis stellen. Bei diesem vom deutschen Musikrat in besonderer Weise gewürdigten bundesweiten Wettbewerb erlangte der Jugendkonzertchor im Sommer 2015 mit 24 von 25 möglichen Punkten den 1. Platz („mit hervorragendem Erfolg“) und bekam überdies für seine überzeugenden Darbietungen den Sonderpreis für „besondere chorische Leistungen“ sowie die beste Programmzusammenstellung zuerkannt.
Zu den ersten Projekten des Ensembles zählten im Sommer 2013 unter anderem ein Auftritt auf der internationalen Chormesse „Chor.com“, eine Konzertreise durch die Toskana und eine Tournee durch die Region Rhein-Ruhr mit den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz. 2014 gab das Ensemble mit einem großen 70minütigen A-cappella-Programm sein Debüt beim Klangvokal-Musikfestival der Stadt Dortmund. Im Juni 2015 führte das Ensemble zusammen mit Stardirigent Yannick Nézet-Séguin (London Philharmonic/Philadelphia Orchestra) in einer vom Publikum frenetisch umjubelten Interpretation Carl Orffs Carmina Burana im Dortmunder Konzerthaus auf.
In der Saison 2015/16 wird das Ensemble in Konzerten mit den Dortmunder und Bielefelder Philharmonikern zu hören sein und an diversen Konzertorten Nordrhein-Westfalens mit Gabriel Faurés Requiem und Franz Liszts Via Crucis konzertieren. Mit einem großen geistlichen A-cappella-Programm aus Werken der Romantik wird der Chor 2016 erneut im Klangvokal-Musikfestival zu hören sein und eine große Konzertreise durch bedeutende Kirchen und Dome von Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen antreten.

15.10.2015
Jugend-Konzertchor der Chorakademie Dortmund – Teil 1
Der Jugendkonzertchor ist das Spitzenensemble des Jugendbereiches der Chorakademie. Die jungen Sängerinnen und Sänger dieses Ensembles widmen sich in intensiver Probenarbeit und ergänzender Stimmbildung vorwiegend der A-cappella-Chormusik sämtlicher Epochen. Darüber hinaus bewegt sich das breite Repertoire des Chores auch hin zu oratorischen und chorsinfonischen Werken sowie populärer Chormusik.
Durch die mehrmals pro Woche stattfindenden Chorproben und zusätzlichen Einzelunterricht werden Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren zu Gesangssolisten und Ensemblesängern ausgebildet. Das Ausbildungskonzept des Chores zielt auf eine Kombination aus besonderem Leistungsvermögen und jugendlichem Esprit: So ist der hohe Leistungsstandard im Jugendkonzertchor immer gepaart mit großer emotionaler Ausstrahlung und der Begeisterungsfähigkeit von jugendlichen Sängern. Der Chorklang und das Klangfarbenspektrum des Ensembles ist außergewöhnlich: Die jungen und dennoch bereits äußerst reif klingenden Stimmen mischen sich zu einem ausgewogenen, profunden, aber brillanten Gesamtklang, der einen breiten und für einen Jugendchor sehr besonderen dynamischen Rahmen ermöglicht.

15.10.2015
Teilnehmende des Konzertabends
In den kommenden Wochen werden wir Ihnen an dieser Stelle ein paar Details zu den Teilnehmenden vorab verraten ... Seien Sie gespannt!

21.09.2015
Vorverkauf "In Paradisum"
Am 29. September startet der Kartenvorverkauf! Karten für das Konzert "In Paradisum" am 8. November um 18 Uhr gibt es für 18 Euro (12 Euro Schüler/Studenten) bei der Buchhandlung Eckers, der Stadtbibliothek Rheine und dem Verkehrsverein Rheine. Und natürlich auch bei den Mitgliedern des Kammerchors!

21.08.2015
Probenarbeit zu Fauré beginnt
Am heutigen Freitag startet der Kammerchor in die Probenarbeit zum Fauré-Konzert am 8. November. Wer Interesse hat, möge sich schnellstmöglich bei Martin Henning oder Wolfgang Brinkmann melden!

09.07.2015
Sommerpause
Der Kammerchor Rheine wünscht allen Freunden einen erholsamen Sommer! Die Probenarbeiten zum November-Konzert beginnen am Freitag, 21.8.2015 um 19 Uhr im Paulushaus. Der aktuelle Probenplan geht in der zweiten Julihälfte online.

26.05.2015
Rezension in den WN
Hier der Link zur Besprechung von Arndt Zinkant in den WN:
http://www.wn.de/Muenster/Kultur/1986409-Elias-in-der-Ueberwasserkirche-Packendes-Propheten-Drama

25.05.2015
Erste Rezensionen
Erste Besprechungen unseres Konzerts finden Sie unter:
http://www.der-neue-merker.eu/muenster-ueberwasserkirche-elias-von-mendelssohn
und
http://www.deropernfreund.de/muenster-sonstiges.html

25.05.2015
ELIAS vor ausverkauftem Haus
Ein fantastisches Konzert mit unseren Freunden vom Philharmonischen Chor Münster, mit wunderbaren Solisten, einem tollen Orchester und - last but not least - unserem hoch verehrten musikalischen Leiter Martin Henning liegt hinter uns! Ein herzliches Vergelt's Gott ergeht an das Publikum - wir durften vor ausverkauftem Haus konzertieren!

12.05.2015
Vorankündigung
Sonntag, 08. November 2015
18 Uhr
Stadtkirche St. Dionysius, Rheine
Fauré: Reqiuem u. a.
Kammerchor Rheine eV und Jugendkonzertchor Dortmund

20.04.2015
Vorverkauf ELIAS startet heute
Ab sofort können Karten für das gemeinsame Pfingstkonzert von Kammerchor Rheine und Philharmonischem Chor Münster am 23. Mai 2015 im Vorverkauf erworben werden:
Eintritt 20 EUR / Schüler, Studenten 14 EUR
Musikhaus Viegener, Katthagen 25
WN Ticket Shop, Prinzipalmarkt 13–14

18.04.2015
Änderungen im Probenplan
Folgende Terminänderungen wurden heute bekannt gemacht:
Do. 23.04. – Der Philharmonische Chor probt ELIAS von 20.00 bis 21.30 Uhr, danach wird für das Schumann-Projekt geprobt.
Fr. 24.04. – Die angesetzte Probe des Kammerchor ENTFÄLLT!
Do. 30.04. – Die angesetzte Probe des PhilChor ENTFÄLLT!
Do. 07.05. – Die GEMEINSAME Probe von PhilChor und Kammerchor beginnt bereits um 19 Uhr (bis 22 Uhr), Probenort Aula Marienschule.
Do. 14.05. – Die GEMEINSAME Probe vvon PhilChor und Kammerchor ENTFÄLLT – es sei denn, am 07.05. taucht weiterer Probenbedarf auf ...

30.03.2015
Osterpause
Osterpause beim Kammerchor Rheine! Aber gleich nach den Osterferien starten wir mit einem gemeinsamen Probenwochenende mit dem Philharmonischen Chor Münster wieder voll durch - in den Endspurt!

05.03.2015
Frühling
Mit Frühlingserwachen beginnt die Arbeit am zweiten Teil des ELIAS, auch das gemeinsame Probenwochenende mit dem Philharmonischen Chor Münster steht bald an. Doch zuvor soll es Ostern werden ... Der Kammerchor Rheine wünscht ein erfrischendes Frühjahr und frohe Ostern!

15.01.2015
Probenort geändert
Der neue Probenort für die Probe am kommenden Samstag steht nun fest:
Michael-Zentrum, Bühnertstr. 17, Rheine
Zugang links um das Kolumbarium herum und dann hinter dem Kolumbarium

12.01.2015
Probenarbeit zu Mendelssohns ELIAS startet am 17.01.2015
Am kommenden Samstag um 11 Uhr startet die Probenarbeit für die Aufführung des ELIAS von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Anders als im Probenplan (siehe Link unter "Proben") kann die Probe jedoch NICHT im Paulushaus stattfinden. Ein Alternativort wird noch gesucht und dann per Mail an die Mitglieder bekanntgegeben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die unter "Kontakt" angegeben Personen.

22.12.2014
Wunderbare Konzerte vor großartigem Publikum
Wir danken unseren Gästen des vergangenen Wochenendes - in Münster und in Rheine - für eine prickelnd vorweihnachtliche Konzert-Atmosphäre! Wir durften vor vollen Häusern musizieren, hatten sehr, sehr viel Spaß dabei und bedanken uns auch noch einmal bei allen Mitwirkenden - Solisten, Göttinger Barockorchester und Jugend-Konzertchor - für zwei wundervolle Konzerte!!!
Wir wünschen allen ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in ein musikalisch reiches Jahr 2015!

17.12.2014
Dieterich Buxtehude: Nun danket alle Gott, BuxWV 79
Das Werk liegt in einem leider undatierten Autograph vor, das in der Düben-Sammlung aufbewahrt wird. Die Kantate vertont die Verse aus Jesus Sirach 50, 24–26. Die Komposition ist eine der reich besetzten Vokalkompositionen Buxtehudes. Ein Ritornell, das eine Fanfarenmusik der Trompeten und einen größeren Vokalteil über „Nun danket alle Gott“ enthält, gliedert das Werk. In Nun danket alle Gott hat Buxtehude die Praxis des „Capella-Einsatzes“ des Chores zumindest an einer Stelle detailliert vorgeschrieben: Singen Solisten die von Instrumenten unbegleiteten Partien, tritt der Chor an den Tutti-Stellen hinzu.

17.12.2014
J. S. Bach: Weihnachts-Oratorium, BWV 248
Die Wertschätzung, die Bachs Weihnachts-Oratorium in unserem Musikleben genießt und die dem Werk auch vor allen übrigen Weihnachtskantaten des Thomaskantors eine Vorzugsstellung einräumt, ist vornehmlich durch seine inhaltliche Konzentration auf das weihnachtliche Geschehen selbst begründet. Das textliche Rückgrat des Werkes bildet der biblische Bericht von der Geburt Jesu, der Verkündigung durch den Engel, der Anbetung der HIrten, von der Namensgebung und von den Weisen aus dem Morgenland.
Wer den Text zum Weihnachts-Oratorium gedichtet hat, ist unbekannt. Die flüssige Art der Umdichtung weltlicher Vorlagen – zweifellos in enger Zusammenarbeit mit Bach – lässt an Picander denken; doch fehlt der Text in seinen gedruckten Werken.
Bei der Komposition bewundern wir wieder, wie so oft, die Fähigkeit Bachs, aus verschiedenartigen älteren und ad hoc komponierten Stücken ein neues und in sich ausgewogenes Gesamtwerk zu schaffen. Bachs Partiturautograph führt in seinem Wechsel zwischen Reinschrift- und Konzeptpartien den Entstehungsvorgang deutlich vor Augen.
Aufgeführt wird die dritte Kantate: "Am 3. Weihnachtstag".
[nach Bärenreiter 1961, 1989, 2008]

17.12.2014
J. S. Bach: Wachet auf, ruft uns die Stimme!, BWV 140
Im Werk J. S. Bachs wird man nur wenige Kompositionen finden, die eine solche Sinnenfreuede ausstrahlen wie die Kantate Wachet auf, ruft uns die Stimme. Den Anlass dazu gibt der Text, der an das Evangelium des 27. Sonntags nach Trinitatis anknüpft, das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Jesus vergleicht den Jüngsten Tag mit einer Hochzeit und ruft zu Wacsamkeit und Bereitschaft auf, da niemand wisse, wann der Bräutigam kommen werde.
Die Kantate erklang zum ersten Mal am 25. November 1731. Nach den neueren Erkenntnissen zur Chronologie der Leipziger Kantaten ist sie relativ "spät" entstanden, da die Hauptmasse der erhaltenen Kantaten bereits in den Jahren 1723 bis etwa 1729 fertiggestellt war. Den 4. Satz hat Bach in seinen letzten Lebensjahren als Orgeltranskription den sechs bei Schübler in Zella gestochenen Chorälen einverleibt, ohne Wesentliches daran zu ändern.
[nach: Bärenreiter Klavierauszug 1970]

08.12.2014
J. S. Bach: Magnificat in D-Dur, BWV 243
Der Text des Magnificat, der Lobgesang der Maria, entstammt dem ersten Kapitel des Lukas-Evangeliums, Vers 46-55. Sein liturgischer Ort im christlichen Gottesdienst ist von alters her die Vesper, zu der das Magnificat auch im lutherischen Leipzig der Bachzeit normalerweise im 9. Psalmton gesungen wurde, abgeschlossen durch einen Lobpreis der göttlichen Dreieinigkeit. An hohen Festtagen jedoch erklang es im Figuralstil, also mehrstimmig unter Mitwirkung von Instrumenten.
Nur eine einzige Komposition dieser Art aus J. S. Bachs Feder ist uns erhalten; sie aber ist durch ihren Einfallsreichtum, durch die prägnante Kürze ihrer Sätze - Dakapo-Arien fehlen ihr ganz -eine selbst bei Bach nicht alltägliche Meisterleistung.
Entstanden ist das Werk sehr wahrscheinlich zu Weihnachten 1723, und zwar in einer Fassung in Es-Dur.
Etwa acht Jahre später hat Bach die Komposition in die aktuelle Fassung umgearbeitet. Aus der ursprünglichen Tonart Es-Dur wurde D-Dur, die ursprünglich nur aus Oboen und Fagott bestehende Holzbläsergruppe wurde durch Hinzunahme von Querflöten bereichert, die Harmonik wurde an verschiedenen Stellen geglättet, die Rhythmik gestrafft. Die auffallendste Änderung war jedoch der Wegfall von vier weihnachtlichen Einlagesätzen, die in der ersten Fassung den biblischen Text unterbrochen hatten; vermutlich wollte Bach das Wek nach der Umarbeitung nicht mehr für Weihnachten, sondern (zumindest auch) für die anderen hohen Feste des Kirchenjahres verwenden.
[nach: Klavierauszug Bärenreiter1956/2013]

24.11.2014
Andreas Jäpel – Bariton
Andreas Jäpel wurde 1968 in Dresden geboren und erhielt früh seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er absolvierte ein Gesangsstudium bei Prof. Christiane Junghanns an der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, war Mitglied der Opernklasse von Prof. Andreas Baumann und arbeitete in Meisterkursen mit Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier und Brigitte Fassbaender. Sein erstes Engagement erhielt er 1996 in der Lutherstadt Wittenberg am dortigen Mitteldeutschen Landestheater. Seit 1999 gehört der Bariton zum Ensemble des Staatstheaters Cottbus.
Gastspiele führten ihn u. a. an das Staatstheater Braunschweig, die Kammerbühne der Semperoper Dresden, das Nationaltheater Weimar, das Landestheater Coburg, die Landesbühne Sachsen Radebeul, den Friedrichstadtpalast Berlin sowie das E-Werk und das Roncalli-Zirkuszelt in Berlin, wo er mit den Regisseuren Katharina Thalbach und George Tabori zusammenarbeitete. Neben seinen Aufgaben in Oper, Operette und Musical musiziert Andreas Jäpel auch leidenschaftlich als Konzert- und Oratoriensänger. Dabei arbeitete er mit Klangkörpern wie der Dresdner Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Halleschen Staatsorchester und dem Staatsorchester Frankfurt (Oder) sowie dem Gürzenich-Chor Köln, der Berliner Singakademie, der Robert-Franz-Singakademie Halle, der Dresdner Singakademie und dem Dresdner Kammerchor.
www.staatstheater-cottbus.de/ensemble/oper/saenger/artikel_andreas-jaepel.html

10.11.2014
Marcus Ullmann – Tenor
Der lyrische Tenor Marcus Ullmann erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er studierte an der Musikhochschule Dresden bei Hartmut Zabel und Margret Trappe-Wiel, später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau und in Karlsruhe bei Marga Schiml. Nach seinem Studium, das er in den Bereichen Lied, Konzert und Oper mit Auszeichnung abschloß, führten ihn schon bald Engagements an das Staatstheater Mainz und die Semperoper Dresden. Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, nach Nord- und Südamerika, nach Afrika sowie nach Japan, wo er unter anderem mit den Dirigenten Kent Nagano, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling und Peter Schreier sang. Häufig ist er beim Dresdner Kreuzchor, dem Windsbacher Knabenchor und dem Thomanerchor Leipzig zu Gast.
Marcus Ullmann gab Liederabende bei vielen verschiedenen Kammermusikfestivals, so in Moritzburg und im finnischen Kuhmo, wie auch im Rahmen des West Cork Chamber Music Festivals, der Schubertiade Schwarzenberg und des Europäischen Musikfestes Stuttgart. Mit Martin Stadtfeld gibt Marcus Ullmann 2014 im Rahmen des „Passauer Konzertwinter“, 2015 im Rahmen der Kammerkonzerte im Beethoven-Haus Bonn und 2016 zum wiederholten Male bei der Schubertiade in Schwarzenberg gemeinsame Liederabende. Zahlreiche seiner Auftritte wurden von Rundfunk- und Fernsehanstalten mitgeschnitten.
www.marcus-ullmann.de

03.11.2014
Franziska Gottwald – Mezzosopran
Franziska Gottwald ist 1. Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs und hat sich durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Reinhard Goebel, Ton Koopman, Fabio Luisi, Andrea Marcon und vielen anderen auch als Konzertsängerin international einen Namen gemacht. Werke des Barocks stehen bei ihren Konzerten ebenso auf dem Programm wie die c-moll-Messe von Mozart, Mendelssohns Elias, das Verdi-Requiem, die Proses Lyriques von Debussy oder Mahlers Lied von der Erde. Nicht zuletzt stehen Solo-Arien-Abende mit Orchester, wie im Concertgebouw Amsterdam oder der Philharmonie in Berlin und auf internationalen Festivals, auf ihrem Kalender. Ihr Rollendebüt als Prinz Orlofsky in Die Fledermaus gab Franziska Gottwald am Staatstheater Stuttgart in 2010, als Sesto in Mozarts La Clemenza di Tito an der Oper Köln in 2011, und 2012 als Titelheld in Händels Ariodante am Theater Basel. Im selben Jahr war sie als Ruggiero in Händels Alcina an der Oper Köln zu hören. In Basel sang Franziska Gottwald bereits Cherubino in Le nozze di Figaro und Alcina in Vivaldis Orlando furioso. Bei den Internationalen Göttinger Händelfestspielen war sie als Erissena in Poro und Irene in Tamerlano zu erleben und die Produktionen von Galuppis L'Olimpiade (Licida) in Venedig, sowie Vivaldis Motezuma (Fernando) in Bilbao sind auf DVD festgehalten.
www.franziskagottwald.de

26.10.2014
Martina Schilling – Sopran
Martina Schilling begann ihre Gesangsausbildung bei Astrid Schön in Bamberg, noch heute begleitet die Lehrerin ihren Werdegang. Sie studierte an den Hochschulen für Musik in Detmold und Köln sowie an der Guildhall School of Music & Drama London und schloss ihr Gesangsdiplom im Juli 2005 mit Auszeichnung ab. Zu ihren Lehrern zählten Prof. Klesie Kelly-Moog, Jessica Cash und Sarah Walker. Die Sängerin nahm erfolgreich an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Sie gab bereits mehrere Liederabende im In- und Ausland und trat in der Deutschen Botschaft in London, beim Schleswig-Holstein Musikfestival und beim Hammer Musiksommer auf. Martina Schilling war von 2007 bis 2011 festes Ensemblemitglied am Theater Dortmund. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift theater pur wurde sie 2009 mehrfach als beste Nachwuchssängerin nominiert. Von 2005 bis 2007 war sie am Landestheater Schleswig-Holstein engagiert. Die lyrische Sopranistin ist neben der Oper ebenso im Bereich Lied und Oratorium tätig. Konzerte der letzten Jahre beinhalteten u. a. Honeggers König David und Mozarts Große c-moll Messe (in der Fassung von Robert Levin) mit dem Philharmonischen Chor Münster und dem Sinfonieorchester Münster unter der Leitung von Martin Henning.
www.martinaschilling.de

20.10.2014
Das Göttinger Barockorchester
Das Göttinger Barockorchester wurde 1995 von Henning Vater gegründet und setzt sich aus miteinander befreundeten Musikern etlicher namhafter Barock-Ensembles zusammen. Das Orchester konzentriert sich auf die Interpretation der großen geistlichen Werke und Instrumentalkonzerte mit entsprechenden Originalinstrumenten vom Barock bis hin zur Romantik (letztere ebenfalls in historischer Aufführungspraxis). In jüngster Zeit führt das Ensemble auch Werke zeitgenössischen Komponisten auf. Es musiziert im gesamten norddeutschen Raum und ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Barockfestivals wie z.B. den "Tagen alter Musik" in Georgsmarienhütte, den Weserbergland Musikwochen, den Dommusiken in Bad Gandersheim, den Bergedorfer Musiktagen, den Klosterkonzerten in Preetz  oder den Händel-Festspielen in Göttingen.
www.goebarock.de

09.10.2014
Der Jugend-Konzertchor der Chorakademie Dortmund
Der Jugend-Konzertchor der Chorakademie Dortmund konzentriert sich auf die Mitwirkung an sinfonischen Werken und beschäftigt sich außerdem mit der gemischtstimmigen Chorliteratur aller Epochen. Die Sängerinnen und Sänger haben die Ausbildung des Knaben- und Mädchenchors der Chorakademie Dortmund durchlaufen und wechseln nach dem Stimmwechsel (Mutation) in den Jugend-Konzertchor. Circa 40 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren proben unter der Leitung von Felix Heitmann zweimal in der Woche. Intensiver Stimmbildungsunterricht kann auf die Bedürfnisse jedes Chormitglieds individuell eingehen. Freizeit-, Ferienprojekte und Konzertreisen komplettieren das reichhaltige Angebot, welches dieser Bereich für seine Sängerinnen und Sänger bereithält. Die Chorakademie Dortmund ist mittlerweile die größte Singschule in Europa.
www.chorakademie.de/jugend-konzertchor.htm

09.10.2014
InfoNews zu den Mitwirkenden der Weihnachtskonzerte
In den kommenden Wochen werden wir an dieser Stelle die Mitwirkenden unserer anstehenden Weihnachtskonzerte vorstellen – Solisten, Chöre, Orchester usw. Besuchen Sie unsere Seite also ab und an – es wird spannend!

11.09.2014
Die Konzerte rücken näher
Die Besetzung steht, die Noten sitzen - jetzt geht's an den Feinschliff! Und dennoch ist neben "W.O.", "Magnificat" und "Wachet auf" noch Zeit für einen Blick in die Zukunft: Jede Woche geht es ein wenig tiefer in das Programm für 2015. Wer einsteigen möchte, sollte sich baldmöglichst warmschnuppern!

10.06.2014
Letzte Probe vor den Sommerferien!
Weihnachtsklänge im Hochsommer – das gibt es nur noch am kommenden Freitag, 13. Juni um 19 Uhr in der letzten Probe des Kammerchors VOR DEN SOMMERFERIEN! Interessierte sind nochmals herzlich eingeladen!

27.02.2014
Offene Proben
Wer sich dem Kammerchor anschließen möchte – gesucht werden vor allem Männerstimmen (Tenor und Bass) sowie Altistinnen –, ist herzlich eingeladen! Termine für offene Proben teilt Martin Henning (Musikalischer Leiter) auf Anfrage mit.

09.02.2014
Start der Probenarbeit 2014
Mit den ersten Frühlingsboten bricht auch der Kammerchor Rheine zu neuen Projekten auf. Die Konzertpläne lassen viel Arbeit für die kommenden Monate erahnen: Das „Magnificat“, die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ und die Kantate Nr. 3 des „Weihnachtsoratoriums“ von J. S. Bach stehen auf dem Programm. Das Weihnachtskonzert findet am 20.Dezember 2014 in der Petrikirche in Münster und am 21. Dezember 2014 (vierter Advent) in der Stadtkirche St. Dionysius in Rheine statt.

CD: Jesus ChildCD: Messia - Georg Friedrich HändelCD: Weihnachts-Oratorium - Johann Sebastian Bach

CD: In ParadisumCD: Große Messe C-Moll - Wolfgang Amadeus Mozart, Psalm 42 - Felix Mendelssohn BartholdyCD: Die Schöpfung - Joseph Haydn